Der Prinz und der Gloeckner
Geschichten

Der Feenprinz und die Wäscherin
Ein Märchen für Jugendliche und Erwachsene

Alternative Buchvariante (EPUB) mit Graphik

Geschrieben: 2014-01-22/27

Vorwort

Dieses Kunstmärchen schildert unter anderem auch sexuelle Handlungen, zwar nicht allzu drastisch, aber doch eindeutig, weswegen es sich wohl eher nicht für kleine Kinder eignet, welche andere Fragen und Themen haben, für etwas ältere aber schon, die sich trauen, sich ihrem sich verändernden Ich zu stellen, die sich Fragen zu stellen trauen, die sich ihrer selbst noch nicht so sicher sind und sich sorgen, was mit ihnen passiert, wenn sich ihr Körper zum Erwachsenen entwickelt, wenn beunruhigende Bedürfnisse aufkommen und wenn man sich nicht so sicher ist, wohin man gehört und wen man mögen darf und wen eher nicht und was die Anderen dazu sagen, wenn man ganz anders zu sein scheint als all die anderen und sich dabei einsam und allein fühlt.

Den eigenen Weg mit Selbstvertrauen gehen oder sich doch lieber anpassen und mit dem Strom schwimmen? Außenseiter sein oder doch besser vorgeben so zu sein, wie es scheinbar von der Mehrheit erwartet wird? Den eigenen Neigungen, Bedürfnissen und Interessen folgen, diese erst einmal herausfinden oder doch lieber einfach machen, was normal zu sein scheint? Wie die eigene Rolle finden, den eigenen Weg oder doch den, den die anderen für einen vorgesehen zu haben scheinen? Wie bleibt oder wird man der, der man ist oder sein möchte, wie steht man zu seiner eigenen Persönlichkeit oder läßt man das besser, um in der Gesellschaft leichter Erfolg zu haben? Alles hat seine Konsequenzen und Folgen, auch oder gerade, wenn oder weil man sie nicht überschauen kann, wenn man sich entscheidet.

Was ist perfekt und schön und gibt es dafür einen objektiven Maßstab? Ist man abnorm oder unakzeptabel, wenn der eigene Geschmack von dem mutmaßlichen der anderen abweicht? Soll man sein, wie man denkt, daß andere es für perfekt und schön empfinden? Soll man es sein, um Vorteile zu erhalten und ein leichteres, besseres Leben zu bekommen? Und wenn man als jemand anders erscheint als man ist, ist es dann noch das eigene Leben, welches man führt?

Wohl kann dieses Märchen nicht auf alle diese schwierigen Fragen Antworten liefern, aber es zeigt doch, es sind mehr in der Masse als man denkt, die ähnliche Fragen und Verunsicherungen bewegen, die durch eigene Merkmale oder Entscheidungen oder die von anderen ins Abseits gedrängt werden oder sich dorthin gedrängt fühlen. Und niemand hat wirklich den absoluten Maßstab für richtig und falsch oder dafür, wie man zu sein hat.

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