Der Prinz und der Gloeckner
Kunstgalerie

Ausstellung: Felder

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Im Feld scheint alles ungefähr gleich zu sein - von der Saat bis zur Ernte mangelt es den einzelnen an Individualität. Und doch gibt es Möglichkeiten und sei es auch nur, sich auf etwas auszurichten, was irgendwo im Feld sein könnte.

In der Physik geben Felder meist an, wo es lang geht. Bei Kraftfeldern etwa wird eine Richtung vorgegeben, anhand derer man Kurven zur Ursache der Felder konstruieren könnte.

Es gibt natürlich auch Erdbeerfelder für immer, folgt man bekannter Lyrik.

Beschreibung der Bildtypen

Typen 1-13: Hexagonal angeordnete Objekte auf der Zeichenfläche formen und orientieren sich an mehreren zufällig gewählten Punkten auf der Zeichenfläche. Die Farbe der Objekte bestimmt sich aus dem mittleren Abstand zu den zufällig gewählten Punkten.

Erster Typ: Die Form ergibt sich daraus, daß die Ecken jeweils auf die zufällig gewählten Punkte zeigen, während die Kanten dazwischen mit quadratischen Kurven gebildet werden, deren Kontrollpunkte jeweils im Zentrum des Objektes liegen.

Zweiter und dritter Typ: Die Farbe der Objekte bestimmt sich aus dem Abstand zu den zufällig gewählten Punkten - jeder der drei Punkte steht für einen Farbkanal - rot, grün, blau. Die Form ergibt sich daraus, daß die Ecken jeweils auf die zufällig gewählten Punkte zeigen, während die Kanten dazwischen mit quadratischen Kurven gebildet werden, deren Kontrollpunkte jeweils im Zentrum des Objektes liegen. Beim dritten Typ ist die Abstandsabhängigkeit ausgeprägter.

Typ vier, fünf und sechs: Anders als bei Typ eins werden bei Typ vier Striche verwendet, deren Ausrichtung aus dem gewichteten Mittel über die Richtungen zu den zufällig gewählten Punkten ergibt. Bei Typ fünf werden statt der Striche Tropfen verwendet, deren Spitze entsprechend ausgerichtet ist. Bei Typ sechs werden stattdessen Kreise verwendet, die entsprechend in Richtung des gewichteten Mittels über die Richtungen zu den zufällig gewählten Punkten verschoben sind.

Typ sieben: Statt wie bei Typ vier nur einen Strich mit der mittleren Richtung anzugeben, werden die Zentren der hexagonalen Anordnung mit Kreisen gekennzeichnet. Die Striche sind zur mittleren Richtung verschoben und in diese ausgerichtet.

Typ acht: Statt der gekrümmten Kanten werden hier einfach Polygone verwendet.

Typ neun: Statt wie bei Typ vier einen Strich mit der mittleren Richtung anzugeben, sind nun Striche zu allen zufällig gewählten Punkten vorhanden.

Typ zehn: Statt wie bei Typ drei werden hier blattartige Strukturen mit kubischen Kurven verwendet. Die Form der blattartigen Objekte ergibt sich daraus, daß die Kontrollpunkte der kubischen Kurve jeweils auf die zufällig gewählten Punkte zeigen, während die Ecken ins Zentrum des Objektes verlegt sind.

Typ elf und zwölf: Ähnlich wie bei Typ 6 werden die Kreise verschoben, der Algorithmus ist aber etwas anders, sowohl für die Verschiebung als auch die Farbwahl.
Bei Typ zwölf wird auf die Verschiebung verzichtet und die Kreise decken die Fläche komplett ab, so entsteht ein Farbfeld mit Wabenstruktur. Der Farbwahlalgorithmus ist abermals verändert, mit einem Zufallsparameter für den Abstandsgradienten.

Typ dreizehn: Zufälliges Farbfeld mit Potential und Gradienten mit Wabengitter.

Typen 14-16: Ausgehend von einer schachbrettartigen Anordnung von Kreisen werden diese leicht verschoben, wobei die Verschiebung teilweise von den Nachbarpunkten abhängt, teilweise zufällig bestimmt ist. Die Farbe der Kreise bestimmt sich aus dem mittleren Abstand zu den Ausgangspunkten.

Typ 14: Am Rand ist die Verschiebung immer Null.

Typ 15 und 16: Hinsichtlich der Nachbarpunkte am Rand werden periodische Randbedingungen gewählt.

Typ 16: Ausgehend von einer schachbrettartigen Anordnung von Pfeilen oder Kreisen werden diese leicht verschoben, wobei die Verschiebung teilweise von den Nachbarpunkten abhängt, teilweise zufällig bestimmt ist. Die Pfeile geben die Richtung der Verschiebung an.

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